IG Holzkraft Vorstand neu gewählt!

Im Rahmen der Mitgliedervollversammlung im Sommer 2018 wurde der Vorstand der IG Holzkraft neu gewählt. Im Vorstandsteam befinden sich jetzt:

  • Hans-Christian Kirchmeier, Vorsitzender des Vorstands
  • Karl Fiedler, Vorstand
  • Peter Fercher, Vorstand

Die IG Holzkraft freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und bedankt sich bei allen Mitgliedern!

 

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

Sektorkopplung auf allen Ebenen

Holzkraftwerke sind ein Musterbeispiel der Sektorkopplung. Aber dabei geht es nicht nur um Strom und Wärme. Die positiven Eigenschaften der Holzkraftwerke reichen weiter, als man denkt.

2 Milliarden kWh Ökostrom haben die österreichischen Holzkraftwerke im Jahr 2017 ins Netz eingespeist. Das sind rund 20% der gesamten Ökostromproduktion. 600.000 Haushalte könnnen österreichweit mit diesem Strom versorgt werden.

Im Durchschnitt erreichen Holzkraftwerke heute 6.500 Volllaststunden pro Jahr. Ein Drittel der Anlagen schafft 8.200 Volllaststunden. Der niedrigere Durschnittswert bei den Volllaststunden ergibt sich aus der wärmegeführten Produktion in vielen Kraftwerken. Es wird nur dann produziert, wenn auch Wärme nachgefragt wird. Gerade bei der Versorgung von Fernwärmenetzen ist der Bedarf im Sommer deutlich niedriger als im Winter, eine Lastreduktion lohnt sich also. Versorgt eine Anlage hingegen einen Industriebetrieb mit Prozesswärme kann der Bedarf das ganze Jahr durch gleich hoch sein.

Die Wärmeproduktion ist ein wichtiges Thema für die Holzkraftwerke. Bei Holzkraftwerken handelt es sich in der Regel um Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlagen. Das bedeutet, in diesen Anlagen wird gleichzeitig Strom und Wärme produziert, ein Musterbeispiel der Sektorkopplung wie sie in der #mission2030 von der Bundesregierung gefordert wird. 2017 produzierten die Holzkraftwerke 3,7 Mrd. kWh erneuerbare Wärme, das sind 34 % der erneuerbaren Fernwärme und 15 % der gesamten Fernwärmeproduktion in Österreich. Der Beitrag der Holzkraftwerke zur Wärmeversorgung ist bedeutend, denn bereits mehr als ein Viertel aller österreichischen Haushalte heizen mit Fernwärme, Tendenz steigend.

Spricht man heute von Sektorkopplung im Energiebereich, denkt man zunächst an die Kopplung der Strom- und Wärmeproduktion oder die Nutzung elektrischer Energie im Verkehrssektor. Die Holzkraftwerke heben die Sektorkopplung jedoch auf eine weitere Ebene. Sie sind ein wichtiger Partner der Forstwirtschaft und tragen wesentlich zur Schadholzaufarbeitung und zur Holzmobilisierung bei. Holzkraftwerke kaufen minderwertige Holzqualitäten und Holzarten, die ansonsten keinen Käufer finden. Dadurch erhalten diese Sortimente einen Preis, ihre Nutzung wird attraktiv. Das ist besonders wichtig, wenn es sich um Schadholz handelt. Denn zur Vermeidung von Borkenkäferkalamitäten sind Waldpflegemaßnahmen unumgänglich. Durch die Abhame von niederwertigen Holzsortimente und Schadholz leisten die Holzkraftwerke einen wesentlichen finanziellen Beitrag zur Verbesserung der Waldhygiene. Heute werden bereits 40 % des gesamten Waldhackguts in Österreich von Holzkraftwerken abgenommen. Ohne die Nachfrage der Holzkraftwerke käme es zu einem Abfall der Waldhackgutpreise mit negativen Auswirkungen auf alle Holzsortimente.

Das Beispiel der Holzkraftwerke zeigt: Sektorkopplung geht weiter als man im erster Augenblick vielleicht denkt. Und darum gilt:

Wer Ökostrom abdreht, dreht nicht nur Atomstrom auf, sondern gefährdet auch die Wärmeversorgung und die Waldhygiene!

 

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

 

Werden Sie Mitglied!

Die IG Holzkraft ist die freiwillige und unabhängige Interessensvertretung der Ökostromerzeuger aus fester Biomasse. Unser wichtigstes Ziel: Sichere Rahmenbedinungen für die österreichischen Holzkraftwerke heute und in der Zukunft! Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung!

Die Biomassebranche steht vor einer Vielzahl an neuen Herausforderungen. Die Ziele der #mission2030 sind nur mit der Biomasse zu erreichen. In Zukunft sollen die Anlagen noch flexibler und bedarfsgerechter produzieren. Gleichzeitig ist jedoch die rechtliche und wirtschaftliche Zukunft der Holzkraftwerke unklar.

Die IG Holzkraft hat es sich zum Ziel gesetzt die österreichischen Holzkraftwerke auf ihrem Weg in die Zukunft bestmöglich zu unterstützen. Wir arbeiten an sicheren rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für alle Holzkraftwerke Österreichs.

Sie wollen uns bei unserer Aufgabe unterstützen? Dann werden Sie Mitglied der IG Holzkraft!

Eine Mitgliedschaft steht sowohl den Betreibern von Holzkraftwerken, als auch assoziierten Unternehmen, wie Planern, Kesselherstellern oder Forstdienstleistern, offen.

Bei Interesse füllen Sie bitte den Mitgliedsantrag aus und senden Sie ihn per E-Mail an office@ig-holzkraft.at

 

Alle relevanten Dokumente zum Download:

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

 

Das Energiebündel

Österreichweit nutzen über 130 Holzkraftwerke, die im Holz gespeicherte Energie. Die Kraftwerke erzeugen aus dem Rohstoff Holz Ökostrom und erneuerbare Wärme.

2 Milliarden kWh Ökostrom speisen die Holzkraftwerke jährlich ins öffentliche Netz ein. Mit diesem Ökostrom können 600.000 Haushalte versorgt werden. Die zusätzlich produzierte Wärme dient zur Fernwärmeversorgung von Privathaushalten, Gewerbe und Industrie. Über das Potential und die vielfältigen Aufgaben der Holzkraftwerke in Österreich berichtet der folgende Film:

 

 

Gemeinsam für die Zukunft der Holzkraftwerke

Liebe Leserinnen und Leser!

Die IG Holzkraft wendet sich diesmal persönlich an Sie und das hat einen Grund. Der heutige Blogbeitrag dient nicht vorrangig Ihrer Information über Neuigkeiten zum Thema Bioenergie und Holzkraftwerke, sondern ruft zu einer gemeinsamen Initiative für die Holzkraftwerke auf. Dieser Appell richtet sich in erster Linie an Betreiber von Holzkraftwerken, aber wir freuen uns auch über jeden weiteren Unterstützer!

In einem unserer Blogbeiträge haben wir bereits auf die unklare Zukunft der Holzkraftwerke hingewiesen. Obwohl die Holzenergie der wichtigste erneuerbare Energieträger ist und österreichische Unternehmen Weltmarktführer im Bereich Bioenergie sind, findet diese Bedeutung in den politischen Entscheidungen bisher keinen Niederschlag.

Dabei sind dringend politische Entscheidungen nötig, denn ein Großteil der Anlagen wird 2019 aus dem Tarifregime fallen. Ein wirtschaftlicher Betrieb ohne Unterstützung ist auf Grund der niedrigen Strompreise, die nicht zuletzt aufgrund der Förderung umweltschädlichen Atom- und Kohlestroms in Europa entstehen, unmöglich. Nachfolgetarife für alle Anlagen sind nicht eingeplant. Gibt es keine ökonomisch sinnvolle Lösung die Holzkraftwerke ins Energiegesetz 2020 zu überführen, könnten 60 % der aktuell installierten Leistung wegbrechen und damit ein nenneswerter Anteil an der Ökostromproduktion in Österreich.

Das Aus für die Holzkraftwerke hat weitreichende Konsequenzen. Österreichweit produzieren die Holzkraftwerke järhlich 2 Mrd. kWh Ökostrom und versorgen damit 600.000 Haushalte, unabhängig von Wind und Wetter das ganze Jahr über. Außerdem werden zusätzlich 3,7 Mrd. kWh erneuerbare Wärme erzeugt, die in Nah- und Fernwärmenetzen an die Verbraucher verteilt wird. Das spart jedes Jahr 3,2 Mio.t CO2 ein.

Auch die volkswirtschaftlichen Effekte sind nicht zu vernachlässigen. Holzkraftwerke sichern heute 6.400 Arbeitsplätze in den Kraftwerken selbst, in der Vorleistungskette, in Technologieunternehmen und im Dienstleistungssektor. Von 2003 bis 2015 wurden mehr als 6 Mrd. € an Erlösen und Wertschöpfung erwirtschaftet, die durch den hohen Anteil an österreichischer Technologie fast vollständig im Land bleiben. Auch der Beitrag der Holzkraftwerke zur Waldhygiene ist nicht zu ersetzen. Gerade der diesjährige hohe Schadholzanfall wäre ohne die Holzkraftwerke nicht zu bewältigen.

Stellen die bestehenden Holzkraftwerke auf Grund fehlender Nachfolgetarife ihrer Arbeit ein, entstehen neben dem volkswirtschaftlichen Schaden auch hohe Kosten. Denn die Stromerzeugung muss ersetzt werden. Will Österreich seinen Ökostromanteil halten, wäre dies nur durch einen Anlagenneubau möglich, der wiederum finanziert werden muss. Die Studie „Stromzukunft 2030“ der Technischen Universität Wien rechnet hierfür mit Mehrkosten in der Höhe von 150 Millionen Euro. Diese Nachteile können vermieden werden, indem die bestehenden Anlagen am Netz gehalten werden.

Das Ziel der IG Holzkraft ist es, politische Entscheidungsträger auf allen Ebenen über die aktuelle Situation der Holzkraftwerke zu informieren. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Richten Sie Schreiben an den zuständigen Wirtschafts- Agrar- und/oder Energielandesrat Ihres Bundeslandes. Beschreiben Sie die aktuelle Situation der Holzkraftwerke und vor allem die Lage Ihres Unternehmens und seine Bedeutung als Ökostromproduzent, als Wärmeversorger und als Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor in der Region!

Folgende Punkte könnten Sie beispielsweise in das Schreiben einbeziehen:

  • Anzahl Ihrer Mitarbeiter
  • Anzahl der durch Ihr Kraftwerk versorgten Haushalte (Strom und Wärme)
  • Anzahl der durch Ihr Kraftwerk versorgten Industriebetriebe (Strom und Wärme)
  • Menge des von Ihnen im letzten Jahr abgenommenen Schadholzes
  • Förderende Ihrer Anlage, Aussicht auf einen Nachfolgetarif und mögliche Wartefristen

Wenn Sie das Schreiben per Mail versenden, setzen Sie uns zur Information bitte bcc mit folgender E-Mail-Adresse: hoellbacher@ig-holzkraft.at

Informieren Sie Ihren Bürgermeister sowie die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden über die Problematik. Sollten Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an regionalen Veranstaltungen (Messen, Märkten, etc) haben, nehmen Sie bitte daran Teil und informieren Sie die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Holzkraftwerke. Sollten Sie dabei Unterstützung brauchen, wenden Sie sich bitte an Frau Victoria Plank (plank@ig-holzkraft.at)

Machen Sie auch andere Interessensvertretungen auf die schwierige Lage der Holzkraftwerke aufmerksam. Jeder Betreiber ist auch Mitglied der Wirtschaftskammer und hat als solcher Anspruch auf Unterstützung. Sollten Sie Mitglied bei der Industriellenvereinigung sein, bringen Sie bitte auch dort unser Anliegen vor.

Nur mit vereinten Kräften können wir die Zukunft der Holzkraftwerke sichern!

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

 

P.S.: Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an office@ig-holzkraft.at

Tag der offenen Heizwerke

Am 26.10.2018 (Nationalfeiertag) findet der österreichweite Tag der offenen Heizwerke statt.

Mit der vor kurzem präsentierten österreichischen Klima- und Energiestrategie #mission2030 ist nun der beste Zeitpunkt, um auch die regionale Wärmeversorgung durch heimische Biomassenutzung in den Vordergrund zu rücken. Aus diesem Grund findet erstmals österreichweit der Tag der offenen Heizwerke statt. Biomasseheizwerke und Biomasseheizkraftwerke sind aufgerufen sich zu beteiligen.
Möglichst viele Biomasseheizwerke und Heizkraftwerke sollen ihre Türen öffnen, um Interessierten ihre Anlagen zu zeigen und die Vorteile erneuerbarer Wärme zu erklären.

Die ABiNa (Arbeitsgemeinschaft Biomasse-Nahwärme des Österreichischen Biomasse-Verbandes) unterstützt die Teilnehmer mit einer Infobroschüre für die Besucher sowie Vorlagen für die Einladungen (Postwurf, Regionalmedien).

Sollten Sie mit Ihrer Anlage am Tag der offenen Heizwerke teilnehmen wollen, geben Sie dies bitte den Landesverbänden aus Ihrem Bundesland oder dem Österreichischen Biomasse-Verband bis spätestens 6. Juli 2018 bekannt, damit entsprechende Vorbereitungen getroffen werden können.

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung

Bekanntgabe der Teilnahme sowie weitere Infos: Bei den Landesverbänden oder unter office@biomasseverband.at – 015330797

 

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

Das Naturtalent

Nach den Ozeanen ist der Wald der größte CO2-Speicher der Erde. Um dieses Naturwunder auch für zukünftige Generationen zu erhalten, muss der Wald gepflegt werden und jede Nutzung nachhaltig erfolgen.

Ein großer Teil von Österreich ist mit Wald bedeckt, die Forst- und Holzwirtschaft hat einen hohen Stellenwert, die nachhaltige Nutzung der Wälder ist in Österreich forstrechtlich verankert. Doch der Klimawandel macht dem Wald zu schaffen. Was mit anfallendem Schadholz geschieht und warum die Holzkraftwerke hier eine besonders wichtige Rolle spielen, zeigt der folgende Film:

 

 

 

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

Stellungnahme zur Klima- und Energiestrategie

Am 08. Mai 2018 endete die Frist für allgemeine Stellungnahmen und Anmerkungen zur neuen Klima- und Energiestrategie. Die IG Holzkraft hat die Möglichkeit genutzt sich mit sachlicher Kritik in die Diskussion einzubringen.

Grundsätzlich begrüßt die IG Holzkraft die Entwicklung und Veröffentlichung der integrierten Klima- und Energiestrategie (KES). Diese Strategie ist unerlässlich, damit Österreich seinen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele leisten kann. Wie jedes andere vergleichbare Dokument weist jedoch auch die KES eindeutige Schwächen auf, die im Rahmen des Konsultationsprozesses bis zur Veröffentlich der Endversion der Strategie bis Sommer 2018 unbedingt zu beheben sind. Wesentlich ist hier vor allem die Entwicklung von konkreten Maßnahmen, Zielpfaden und Meilensteinen, die den Weg zum Ziel der Dekarbonisierung der österreichischen Wirtschaft bis 2050 vorgeben.

Besonderes Augenmerk legt die IG Holzkraft auch hier auf die Stromerzeugung aus Biomasse und hier vor allem auf die Zukunft der Biomasse-KWK-Anlagen. Denn Biomasse-KWK sind ein  Musterbeispiel für die Sektorkopplung und Holz ermöglicht auf natürlichem Wege die allseits geforderte Stromspeicherung.

Die vollständige Stellungnahme der IG Holzkraft zur integrierten Klima- und Energiestrategie können Sie gerne hier herunterladen.

 

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

#mission2030

Unter dem Hashtag #mission2030 wurde am 03. April 2018 in der Wirtschaftsuniversität Wien die Klima- und Energiestrategie der Österreichischen Bundesregierung vorgestellt. Die präsentierte Strategie ist ein erster Entwurf, der jetzt in einen umfassenden Konsultationsprozess geht.

Die Veröffentlichung der Klima- und Energiestrategie bis Ende März war eine der ersten Ankündigungen der Bundesregierung nach ihrer Angelobung. Die gesetzte Frist wurde eingehalten, Bundesminister Norbert Hofer und Bundesministerin Elisabeth Köstinger stellten das 63 Seiten starke Papier offiziell vor.

Inhaltlich gibt die Klima- und Energiestrategie den Rahmen für die Entwicklung Österreichs im Bereich Energie bis 2030 vor. Neben dem bereits im Regierungsprogramm angekündigten Ziel von 100% Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2030, werden vor allem die Bereiche Mobilität und Wärme näher beleuchtet. So soll der Ausstieg aus der Ölheizung ebenso vorangetrieben werden, wie die Steigerung der Sanierungsrate im Gebäudebestand und die Forcierung von öffentlichem Verkehr und alternativen Antrieben im Individualverkehr.

Großer Wert wird auch auf die Sektorkopplung gelegt. Vor allem die Zunahme der E-Mobilität macht eine verstärkte Verschränkung der Strom- und Verkehrssysteme unumgänglich. Doch auch die Erzeugung von Wärme und Strom müssen stärker gemeinsame Berücksichtigung finden. Die Bioenergie bietet hier die ideale Basis. Bereits heute stellt Bioenergie den Großteil der erneuerbaren Energien und das Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft. Der Erhalt und der weitere Ausbau der Holzkraftwerke ist daher unbedingt notwendig, wenn Österreich auf dem eingeschlagenen Pfad zur Energiewende bleiben will.

Die Klima- und Energiestrategie liefert viele gute Ansätze für die Zukunft. Ebenso wichtig ist, dass dieser Schritt Richtung Energiewende getan wurde. Doch die Ziele gehören noch nachgeschärft und konkretisiert. Dazu wurde unter anderem ein öffentlicher Konsultationsprozess gestartet, an dem sich Interessierte unter www.mission2030.bmnt.gv.at beteiligen können. Dort steht auch die gesamte Klima- und Energiestrategie zum Download bereit.

Die endgültige Strategie soll im Juni beschlossen werden. Damit die guten Ideen und Vorschläge in tatsächlichen Handlungen und Entwicklungen münden,  sollte die Klima- und Energiestrategie bis dahin um konkrete Maßnahmen, Zielsetzungen und Zeitvorgaben erweitert werden.

 

Liebe Grüße von Ihrer IG Holzkraft!

 

Presseaussendung des Österreichischen Biomasse-Verbands

www.mission2030.bmnt.gv.at

 

 

Welser Erklärung zur Holzenergie

Am 02.03.2018 überreichte Rudolf Freidhager als Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbands Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger auf der Energiesparmesse in Wels die Welser Erklärung zu Holzenergie. 13 Organisationen, darunter auch die IG Holzkraft, fassen in dieser Erklärung die sechs wichtigsten Argumente für die energetische Verwendung von Holz zusammen.

Holzenergie steht in Österreich zur Verfügung und kann regional genutzt werden. Vielfach wird in den Holzkraftwerken neben Strom auch Wärme produziert und in regionale Nahwärmenetze eingespeist. „Die österreichischen Holzkraftwerke verwenden Holz aus der Region, sichern Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Die Nutzung von Energieholz ist voll in die nachhaltige Forstwirtschaft integriert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Waldhygiene“, erklärt Hans-Christian Kirchmeier, Vorsitzender der IG Holzkraft.

Dennoch sehen die Holzkraftwerke in Österreich einer ungewissen Zukunft entgegen. Fehlende Regelungen im Ökostromgesetz bedrohen einen Großteil des Anlagenbestandes. Gleichzeitig sind die Rahmenbedingungen für neue Investitionen unsicher. „Die aktuelle Situation gefährdet nicht nur die Bestandsanlagen, sondern macht auch Investitionen in die Zukunft unmöglich. Rechtssicherheit ist dringend notwendig, wenn Österreich seine Energieversorgung langfristig aus erneuerbaren Energieträgern decken will. Es braucht noch in diesem Jahr eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung“, betont Kirchmeier.

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