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Eva Talic
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Eva Talic2026-06-29 15:38:442026-06-30 10:46:56Ausgabe 41: Sechs Monate ElWGHolzkraft recherchiert widmet sich aktuellen Fragen rund um Holzkraftwerke in Österreich. Die Beiträge greifen politische Entwicklungen, technische Neuerungen und energiewirtschaftliche Zusammenhänge auf und bereiten sie faktenbasiert und verständlich auf.
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Eva Talic2026-06-29 15:38:442026-06-30 10:46:56Ausgabe 41: Sechs Monate ElWG
Ausgabe 40: Negative Strompreise als Signal fehlender Systemintegration
Holzkraft recherchiertNegative Strompreise als Signal fehlender Systemintegration
Negative Strompreise treten in Europa zunehmend häufiger auf. Sie entstehen vor allem dann, wenn hohe wetterabhängige Einspeisung, niedrige Nachfrage und begrenzte Flexibilität…

Ausgabe 39: Energiepreise, geopolitische Krisen und strukturelle Abhängigkeiten
Holzkraft recherchiertEnergiepreise, geopolitische Krisen und strukturelle Abhängigkeiten
Die Zuspitzung im Persischen Golf seit Ende Februar 2026 lenkt den Blick erneut auf die Verwundbarkeit globaler Energiemärkte. Und sie macht sichtbar, welche Fragen in…

Ausgabe 38: Die CO₂-Bilanzierung von Biomasse
Holzkraft recherchiertWarum die CO₂-Bilanzierung von Biomasse immer wieder diskutiert wird
Die CO₂-Bilanzierung von Biomasse gehört seit Jahren zu den wiederkehrenden Themen energie- und klimapolitischer Debatten. Sie rückt insbesondere dann in den Fokus,…

Ausgabe 37: Netznutzungsentgelte
Holzkraft recherchiertWer zahlt das Netz? Netznutzungsentgelte im europäischen und internationalen Vergleich
Die Debatte rund um das Elektrizitätswirtschaftsgesetz 2025 (ElWG) ist mehr als eine bloße Gesetzesnovelle. Sie markiert einen tiefgreifenden Umbau…

Ausgabe 36: Holzmarkt – ein Update
Holzkraft recherchiertHolzkraftwerke sind auf eine verlässliche Rohstoffversorgung angewiesen, da ihre Energieerzeugung unmittelbar vom verfügbaren Brennstoff abhängt. Die Qualität und Verfügbarkeit dieser Sortimente bestimmen die Brennstoffkosten und wirken…

Ausgabe 35: Stromgestehungskosten
Holzkraft recherchiertStromgestehungskosten
Was kostet es tatsächlich, Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen? Gemeint ist hier nicht der Preis, zu dem Strom an der Börse gehandelt wird, sondern die tatsächlichen Kosten, die dort entstehen, wo der Strom…

Ausgabe 34: RED III: Artikel 29 im Fokus
Holzkraft recherchiert
RED III: Artikel 29 im Fokus
In der letzten Ausgabe haben wir die RED III als Ganzes eingeordnet. Nun widmen wir uns einem zentralen Abschnitt: Artikel 29. Er legt die Bedingungen fest, unter denen Bioenergie als nachhaltig gilt, auf nationale…

Ausgabe 33: Die RED III im Überblick
Holzkraft recherchiertDie RED III im Überblick
Kaum ein europäisches Regelwerk hat in den vergangenen Jahren so viele Erwartungen und Diskussionen ausgelöst wie die RED III. Als dritte Fassung der EU-Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien bringt sie…

Ausgabe 32: Strommarktreform und CfDs
Holzkraft recherchiertStrommarktreform der EU bringt neue Rahmenbedingungen für Österreichs Förderpolitik
Im April 2024 hat das Europäische Parlament die Reform des Strommarktdesigns verabschiedet. Ziel dieser Reform ist es, den Strommarkt krisenfester zu…

Ausgabe 31: Energiekrisenbeitrag Strom
Holzkraft recherchiertEine Maßnahme im Wandel der Zeit
Die neue Regierung hat ihre Arbeit gerade erst aufgenommen, doch bereits innerhalb weniger Tage sind zentrale energiepolitische Entscheidungen getroffen worden, die den Markt bis 2030 prägen werden. Konkret…

Ausgabe 30: Führt die Holznutzung in Österreich zu Entwaldung?
Holzkraft recherchiert„Die Nutzung von Holz führt zwangsläufig zu Entwaldung.“ Dieser Vorwurf wird oft gegen die Holzenergiebranche erhoben und sorgt regelmäßig für kontroverse Diskussionen.
Doch was steckt hinter dieser Behauptung?
Wir werfen einen…

Ausgabe 29: Renaturierungsverordnung 2024
Holzkraft recherchiertLange und durchaus emotional wurde über die Renaturierungsverordnung auf europäischer und nationaler Ebene debattiert. Seit 17.6.2024 ist klar, die Verordnung kommt zustande. Doch was beinhaltet diese umstrittene Verordnung eigentlich? Dieser…

Ausgabe 28: Teil 2 - Österreichs Energiepolitik ab 1995
Holzkraft recherchiertÖsterreichs Energiepolitik: Von der EU-Integration auf dem Weg zur Klimaneutralität
Mit dem EU-Beitritt begann für Österreich eine neue Ära der Energiepolitik. Dieser Wandel war geprägt von der Integration europäischer Richtlinien,…

Ausgabe 27: Teil 1 - Österreichs Energiepolitik der Zweiten Republik
Holzkraft recherchiertEnergiepolitik der Zweiten Republik: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft
Die Energiepolitik Österreichs ist eine Geschichte voller technischer Innovationen, wirtschaftlicher Herausforderungen und bedeutender politischer Entscheidungen.…

Ausgabe 26: Bundesgesetzgebungsverfahren in Österreich
Holzkraft recherchiertUnter dem Bundesgesetzgebungsverfahren versteht man den Weg eines Gesetzesvorschlags bis zum Beschluss im Nationalrat und dem Bundesrat und der anschließenden Veröffentlichung (Kundmachung) im Bundesgesetzblatt. Bevor ein Gesetz Geltung erlangt,…

Ausgabe 25: Der Börsenstrompreis
Holzkraft recherchiertDer Strompreis an der Börse ändert sich ständig. Er ist dynamisch. Das liegt daran, dass sich an den Strombörsen Anbieter und Käufer in der Reihenfolge der Höhe ihrer Gebote gegenüberstehen. Auf der einen Seite erhalten die günstigsten…

Ausgabe 24: Holzmarkt - ein Update
Holzkraft recherchiertHolzkraftwerke sind rohstoffabhängige Anlagen, sie brauchen für ihren Betrieb Holz als Brennstoff. In der Regel handelt es sich dabei um Hackgut aus Waldrestholz oder Sägenebenprodukten, wie z.B. Rinde. Der Rohstoffpreis hat folglich einen…

Ausgabe 23: Der Wald der Zukunft ist Klimafit
Holzkraft recherchiertAm 20.September 2023 wurde im Ministerrat die Novelle des Forstgesetzes beschlossen. Dadurch kam es zu verschiedenen Neuerungen im Bereich der Forstwirtschaft. Das Hauptziel der Novelle besteht darin, die Wälder klimafitter zu machen. Dies…

Ausgabe 22: EAG Monitoringbericht
Holzkraft recherchiertIm Oktober 2023 hat die E-Control den aktuellen EAG-Monitoringbericht veröffentlicht. Unter anderem gibt der Bericht Auskunft über die aktuellen Ausbauzahlen der erneuerbaren Energien. Die 22. Ausgabe von Holzkraft recherchiert widmet sich…

Ausgabe 21: Entwicklung der Waldbrandgefahr in Österreich
Holzkraft recherchiertExtreme Waldbrände wie aktuell im Mittelmeerraum haben in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen. Die Ursache hierfür liegt am anthropogenen Klimawandel. Die stetige Zunahme von Hitzetagen und den damit verbundenen Trockenperioden sind…

Ausgabe 20: Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigunggesetz (EABG)
Holzkraft recherchiertDamit Österreich seine Klimaziele 2030 erreicht, bedarf es eines schnellen und effizienten Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Die Regierung plant daher zwei neue Gesetze zur Beschleunigung der Energiewende. Bereits in aller Munde ist die UVP-G-Novelle,…

Ausgabe 19: Vergabevolumina bei Ausschreibungen nach EAG
Holzkraft recherchiertDas Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) sieht einen linearen Ausbaupfad bis 2030. Im Jahr 2030 soll zusätzlich 1 TWh Strom in Holzkraftwerken produziert werden. Dazu sind im EAG Mindestvergabevolumina von jeweils 7.500 kWel pro Jahr für die administrative…

Ausgabe 18: Deforestation Regulation
Holzkraft recherchiertUm gegen die durch den Verbrauch und die Erzeugung in der Europäischen Union verursachte Entwaldung und Waldschädigung vorzugehen und somit auch einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu leisten und den Verlust an biologischer…

Ausgabe 17: Holzmarkt
Holzkraft recherchiertHolzkraftwerke sind rohstoffabhängige Anlagen, sie brauchen für ihren Betrieb Holz als Brennstoff. In der Regel handelt es sich dabei um Hackgut aus Waldrestholz oder Sägenebenprodukten, wie z.B. Rinde. Über die Situation auf dem Holzmarkt…

Ausgabe 16: EAG - erste Ausschreibungsrunde
Holzkraft recherchiertDas Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) sieht für Holzkraftwerke ab einer elektrischen Engpassleistung von 500 kW eine wettbewerbliche Vergabe der Fördermittel via Ausschreibung vor.
Die erste Runde dieser Ausschreibung fand von 22.11. bis…

Ausgabe 15: Strompreisbremse & Erlösabschöpfung
Holzkraft recherchiertIn der öffentlichen Debatte und in den Medien wurden in den letzten Wochen zwei Gesetzesmaterien thematisiert und oft vermischt, die zwar miteinander zu tun haben, aber trotzdem sehr unterschiedlich sind. Wir wollen ein wenig zur Entwirrung…

Ausgabe 14: Waldfunktionen
Holzkraft recherchiertIn dieser Ausgabe befassen wir uns mit einem Thema, ohne das es unsere Organisation gar nicht geben könnte: Wälder. Wälder sind nicht nur schön anzusehen, sondern erfüllen auch die unterschiedlichsten Funktionen.
Wald als Lebensraum
Der…

Ausgabe 13: EU-Taxonomieverordnung
Holzkraft recherchiertDie EU-Verordnung 2020/852 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen, meist als EU-Taxonomieverordnung bezeichnet, trat mit 12. Juli 2020 in Kraft. Diese soll Anlegern Sicherheit geben und das Greenwashing…

Ausgabe 12: Strommarkt
Holzkraft recherchiertDie gestiegenen Kosten für Energie sind wohl niemanden entgangen. Nun stellen sich viele die Frage, wie es sein kann, dass auch Anbieter, die Strom aus erneuerbaren Energieträgern handeln — deren Erzeugungskosten ja nicht oder weniger…

Ausgabe 11: Rekordblüte
Holzkraft recherchiertRekordblüte der heimischen Bäume
Gelbe Staubwolken an Waldrändern sowie ein lästiger Pollenfilm auf Autos und Terrassenmöbeln: Die Laune der Natur ist aktuell nicht zu übersehen. Der enorme Pollenflug des Waldes ist keine Besonderheit,…

Ausgabe 10: Inflation
Holzkraft recherchiertSteigende fossile Energiepreise
In dieser Ausgabe von ,,Holzkraft recherchiert‘‘ informieren wir Sie über ein aktuelles Thema, nämlich die Inflation und die steigenden Rohstoffpreise.
Die Preise an den Energiebörsen sind in den…

Ausgabe 9: Beton mit Biokohle
Holzkraft recherchiertBeton ist schon seit geraumer Zeit ein hart umstrittenes Thema. Von der Diskussion um Flächenversiegelung und Hitzeinseln einmal abgesehen, ist vor allem der CO2 Ausstoß bei der Produktion des Baustoffes ein relevantes Thema.
Ein wichtiger…

Ausgabe 8: RED II
Holzkraft recherchiertDie Erneuerbare Energie Richtlinie (RL 2009/28/EG) gilt unter anderem als das Fundament der europäischen erneuerbaren Energie Politik und hat seit 2009 das Grundgerüst zur Förderung und Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen dargestellt.…

Ausgabe 7: UN-Klimakonferenz
Holzkraft recherchiertIn der aktuellen Ausgabe von Holzkraft recherchiert möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die UN-Klimakonferenz und die wichtigsten Meilensteine geben.
Die UN- Klimakonferenz ist ein jährlich stattfindendes Treffen der Vertragsstaaten…

Ausgabe 6: CO2 Bepreisung
Holzkraft recherchiertDie CO2 Bepreisung in Europa ist kein neues Thema auf der politischen Agenda, bereits 1991 führte die schwedische Regierung eine Abgabe auf CO2 ein. Auch in Österreich wird solch eine CO2-Steuer ab 2022 zur Anwendung kommen, um klimaschädliches…

Ausgabe 5: Energiewende 1993-2019
Holzkraft recherchiertRund Dreiviertel des in Österreich erzeugten Stroms kommen aus erneuerbaren Quellen. Den mit Abstand größten Beitrag dazu leistet die Wasserkraft mit rund 60%. Bis 2030 sollen 100% des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.…

Ausgabe 4: Marktprämie
Holzkraft recherchiertMit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) wird das Fördersystem für erneuerbare Energien und damit auch für die Holzkraftwerke grundlegend überarbeitet. Zukünftig verkaufen die Anlagenbetreiber ihren erneuerbaren Strom selbst, z.B. über…

Ausgabe 3: Waldfläche
Holzkraft recherchiertSeit 60 Jahren führt das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) regelmäßig die Österreichische Waldinventur durch. Die Waldinventur ist ein gigantisches Monitoringprojekt, das die Entwicklung der Waldfläche, des Holzvorrats, der Holznutzung…

Ausgabe 2: Stillgelegte Anlagen
Holzkraft recherchiertZwischen 2017 und 2019 sind die Fördertarife nach dem Ökostromgesetz für zahlreiche Holzkraftwerke ausgelaufen. Wegen zu geringer Kontingente erhielten nicht alle betroffenen Kraftwerke Nachfolgetarife. Um den Anlagenbestand zu sichern, wurde…

Ausgabe 1: Anlagenstatistik
Holzkraft recherchiertSeit 2003 gibt es das Ökostromgesetz und damit bundesweite Förderungen für die Stromproduktion aus Holzkraftwerken. Das Gesetz wurde seit seinem ersten Inkrafttreten mehrfach novelliert, besonders wichtig waren die Novellen 2006 und 2012.…

EAG geht in Begutachtung
IG HolzkraftDas lang erwartete Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) ist am Mittwoch, 16. September 2020 in Begutachtung gegangen. Die IG Holzkraft hat dazu folgende Presseaussendung veröffentlicht:
IG Holzkraft: EAG geht in die Begutachtung
Startschuss für…

Regionale Wirtschaftsbetriebe
IG HolzkraftDie Forst- und Holzwirtschaft in Österreich macht bis heute einen bedeutenden Teil der Wirtschaftsleitung aus. Eng damit verbunden ist auch die energetische Nutzung von Holz zur Erzeugung von klimaneutraler Energie. Holzwerke ermöglichen die…

Holzkraftwerke leicht erklärt
IG Holzkraft, InfobroschürenWenn Sie immer schon wissen wollten, wie ein Kraftwerk genau funktioniert, wie Wärme und Strom erzeugt wird, oder welches Material wir zur Erzeugung von erneuerbarer Energie verwenden, dann lesen Sie unsere neue Infobroschüre Holzkraftwerke…

HolzKraft, Herbst 2019
IG HolzkraftIn der Herbstausgabe unseres neuen Magazins "HolzKraft" beschäftigen wir uns mit dem Thema "Holzkraftwerke leicht erklärt".
Was sind Holzkraftwerke, welche Unterschiede gibt es, und was passiert mit der entstandenen Energie? All das wird…

Das Wasser steht uns bis zum Hals - Erneuerbare Energien unterstützen Klimavolksbegehren
IG HolzkraftKlimavolksbegehren und EEÖ fordern konkrete Handlungen gegen die Klimakrise
Die VertreterInnen der erneuerbaren Energien und das Klimavolksbegehren setzten am Montag, 14. Oktober gemeinsam ein Zeichen, und offenbarten mit einer Fotoaktion…

Enttäuschung bei Holzkraftwerken: Ökostrom-Novelle greift zu kurz
IG HolzkraftMangel an Weitsicht und Mut in der Ökostromförderung.
Gestern wurde im Parlament die Novelle des Ökostromgesetzes beschlossen. Teil der Novelle ist eine Nachfolgetarifregelung für jene Holzkraftwerke, die nicht vom Biomasse-Grundsatzgesetz…

Erneuerbare ausbauen. Jetzt!
IG HolzkraftKlimaschutz braucht Erneuerbare Energien. Der Ausbau muss jetzt erfolgen.
Die weltweite Klimaaktionswoche von 20.-27. September stellt den Klimaschutz mit unterschiedlichen Aktionen in den Vordergrund. Auch wir fordern von der Regierung wirksame…

Tag der offenen Erneuerbaren
IG HolzkraftDie erneuerbaren Energieverbände starten anlässlich der Klima-Aktionswoche am Energietag, Montag den 23. September 2019, den „Tag der offenen Erneuerbaren“.
Dieser Tag bietet die perfekte Gelegenheit, einen Einblick in die Energiegewinnung…

Gestalten wir jetzt eine Zukunft für morgen
IG HolzkraftKlimawandel, Klimakrise, Klimaänderung, all das taucht in den letzten Wochen im Wahlkampf aller Parteien auf. Was bis vor kurzem noch wenige Politiker interessiert hat, ist jetzt in aller Munde: aktive Klimapolitik.
Längere Trockenperioden,…

Zehn Grazer Murkraftwerke stehen auf dem Spiel
IG HolzkraftIG Holzkraft appelliert an die Energiesprecher der Parlamentsparteien:
Sicherung der bestehenden Holzkraftwerke
Ausdehnung des Biomasseförderungs-Grundsatzgesetzes bis 31.12.2021
Beschleunigung der Beschlüsse der…

Petition: Stillstand bei Erneuerbaren Energien beenden
IG HolzkraftFür die Bewältigung der Klimakrise braucht es rasche Maßnahmen!
Anfang Juli wurden in kurzer Folge von mehreren Parlamentsparteien Initiativanträge zum Ökostromgesetz und zur Steuerreform eingebracht. Die Anträge enthalten Notfallmaßnahmen,…

Zeit die Klima- und Energiepolitik in den Fokus zu rücken
IG HolzkraftNotfallmaßnahmen sind wichtig, aber keine langfristige Lösung
Was hat sich in den letzten Wochen nicht alles getan auf der politischen Bühne. Rücktritte, Misstrauensvoten, Übergangsregierungen. Aber das sind alles keine Themen, über…

Neue Initiativen zur Energiepolitik
IG HolzkraftIG Holzkraft fordert Parteien zur sachlichen Zusammenarbeit auf
Letzte Woche hat es einen unerwarteten Aktivitätsschub für erneuerbare Energien in der Bundespolitik gegeben. In kurzem zeitlichem Abstand haben SPÖ und ÖVP Maßnahmenpakete…

Stillstand auf der Klimabaustelle
IG HolzkraftÖsterreich auf dem Weg die Klimaziele 2020 zu verfehlen
Derzeit ist völlig unklar, wie die Klima- und Energiepolitik ab 2020 gestaltet sein wird. Ob die Klima- und Energieziele im nächsten Jahr überhaupt erreicht werden, ist höchst fragwürdig.…

Setzen wir ein Zeichen - Entrepreneurs for Future
IG HolzkraftDer Schutz unserer Natur und Heimat ist für uns alle ein wichtiges Gut. Die „Fridays for Future“ Bewegung zeigt, dass sich nicht nur Erwachsene mit dem Thema Klimaschutz und Klimakrise auseinandersetzen. Kinder und Jugendliche demonstrieren…

Energiewendepartnerschaft für den Klimaschutz
IG HolzkraftKoalition der Wende zwischen den Visegrad-Staaten und Österreich gestartet
Vertreter Erneuerbarer Energien aus Tschechien, der Slowakei, Polen und Ungarn haben heute in Prag gemeinsam mit dem Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ)…

Aktuelles Biomasseförderungs-Grundsatzgesetz ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss
IG HolzkraftIG Holzkraft ortet Verbesserungsbedarf - Parlament und Länder gefordert
Das Biomasseförderungs-Grundsatzgesetz wurde heute im Ministerrat beschlossen. Doch noch gibt es deutliche Kritik an dem Gesetz: „Natürlich sind wir froh, wenn es…

Übergangslösung für die Holzkraftwerke - eine Chronologie
IG HolzkraftSeit November 2018 ist die Nachfolgetarifregelung für die Holzkraftwerke ein politischer Zankapfel. Spätestens seit das Scheitern des Initiativantrags im Bundesrat abzusehen war, ist das Thema auch medial in aller Munde. Um Ihnen einen besseren…

Erneuerbare Energien brauchen politischen Schulterschluss
IG HolzkraftDas Thema Ökostrom beschäftigt die Politik. Zwischen den politischen Parteien herrscht Uneinigkeit. Aber eine erfolgreiche Transformation des Energiesystems braucht Zusammenarbeit.
Ökostrom ist ein wichtiges Thema für Österreich, berührt…

Entscheidungsjahr 2019
IG HolzkraftFür die österreichische Politik ist 2019 das klima- und energiepolitische Entscheidungsjahr. Eine Aufgabe die über politischen Partikularinteressen stehen muss, wie der Dachverband Erneuerbare Energien Österreich in einer Pressekonferenz…

Übergangslösung für Holzkraftwerke im Bundesrat gescheitert
IG HolzkraftIG Holzkraft fordert Politik auf an den Verhandlungstisch zurückzukehren
Die am 30.01.2019 im Nationalrat beschlossenen Ökostromnovelle wurde heute im Bundesrat abgelehnt.
Die IG Holzkraft bedauert, dass es weder im Nationalrat noch…

windrichtungen: Stottert die Energiewende in Deutschland?
IG HolzkraftEinladung zur Veranstaltung der IG Windkraft am 25.01.2019
Die Energiewende ist sehr eng mit dem Land Deutschland verbunden. Das deutsche Wort hat es sogar geschafft, in die englische Sprache übernommen zu werden. Wer von der Energiewende…

Während Klimakonferenz: schwerer Rückschlag für erneuerbare Energien in Österreich - Holzkraftwerken droht Schließung
IG HolzkraftIG Holzkraft ortet Kahlschlag für Erneuerbare Energie - Appell an Abgeordnete vor morgiger Nationalratssitzung
Vor der morgigen Sitzung des Nationalrats, bei der eine Nachfolgetarifregelung für die vom Zusperren bedrohte Holzkraftwerke…

Faktencheck Energiewende 2018/2019
IG HolzkraftDer Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energie Österreich präsentieren den aktuellen Faktencheck zum Energiesystem.
Der Zeitpunkt für die Präsentation des diesjährigen Faktenchecks Energiewende ist gut gewählt, denn diese Woche…

Eckpunkte zum EAG im Ministerrat vorgestellt - Licht und Schatten auf dem Weg zur Energiewende
IG HolzkraftIG Holzkraft sieht für Holzkraftwerke noch deutlichen Klärungsbedarf
Heute wurden im Ministerrat die ersten Eckpunkte des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) beschlossen. Die IG Holzkraft begrüßt grundsätzlich die Ziele der #mission2030…

Auf dem Weg nach Paris - Einladung zur Veranstaltung des EEÖ am 06.12.2018
IG HolzkraftFür eine enkelfitte Zukunft im 21. Jahrhundert
Österreich muss bis Ende 2018 einen Erstentwurf für eine Klima- und Energiepolitik vorlegen, die allen ÖsterreicherInnen eine sichere, leistbare und planbare Zukunft ermöglichen soll. Eindrücklich…

Glock Ökoenergie - Ökologische Wärme und Strom aus Holz
IG HolzkraftSeit 2010 werden am Standort Griffen in Kärnten Blockheizkraftwerke von der GLOCK Ökoenergie GmbH gebaut und entwickelt. GLOCK Holzgaskraftwerke wandeln naturbelassene Hackschnitzel hocheffizient in Wärme und Strom um. CO2-neutrale Energieerzeugung…

IG Holzkraft begrüßt Initiative von BM Köstinger zur Bestandssicherung der Holzkraftwerke
IG HolzkraftHolzkraftwerke sind entscheidend für Erreichung der Klimaziele.
In der Klima- und Energiestrategie #misson2030 hat sich die österreichische Bundesregierung das Ziel gesetzt, bis 2030 Strom zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern zu erzeugen.…

21. Österreichischer Biomassetag in Kufstein
IG HolzkraftVon 06. bis 07. November 2018 fand in Kufstein der 21. Österreichische Biomassetag statt. Vertreter der Biomassebranche, aus Politik und Wissenschaft trafen sich in alpiner Kulisse zum Erfahrungsaustausch unter dem Motto "Greening the Strategies".
Der…

Positionierung der IG Holzkraft zum Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz
IG HolzkraftDas Ziel der Bundesregierung ist klar: Am 01.01.2020 soll das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) in Kraft treten.
Höchste Zeit die Holzkraftwerke und ihre Anforderungen an das EAG in Position zu bringen. Gemeinsam mit Vertretern der Branche…

Das Wirtschaftswunder
IG HolzkraftHolzkraftwerke leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung und zum Erhalt des Wirtschaftsstandorts Österreich. Sie sichern Arbeitsplätze und erwirtschaften Wertschöpfung vor allem in ländlichen Regionen.
Die österreichischen…

Das war der Tag der offenen Tür im Heizwerk
IG HolzkraftÜber 60 Biomasse-Heizwerke, darunter etliche Holzkraftwerke, haben am Nationalfeiertag ihre Türen geöffnet. Interessierten Besuchern wurde Information und Unterhaltung geboten.
Auf Initiative der Arbeitsgruppe Biomasse-Nahwärme (ABiNa)…

sichere Energieversorgung, sichere Arbeitsplätze
IG HolzkraftWas leisten Holzkraftwerke eigentlich? Sie erzeugen Strom und erneuerbare Wärme. Gut, aber ist das wirklich alles?
Nein, denn die Holzkraftwerke leisten noch viel mehr für Österreich als reine Energieerzeugung. Natürlich ist die Energieerzeugung…

Jetzt Petition für Holzkraftwerke unterstützen!
IG HolzkraftDer Stromverbrauch in Österreich steigt an und mit ihm die Abhängigkeit von Stromimporten. Trotzdem gibt es keine Lösung für die Holzkraftwerke. Eine Petition will jetzt auf die untragbare Situation aufmerksam machen und sucht Unterstützer!
Während…

Langsam wird es eng!
IG HolzkraftDer Herbst hat jetzt auch nach der astronomischen Definition bereits begonnen, das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und noch immer ist die Frage der Nachfolgetarife für die Holzkraftwerke ungeklärt. Politische Bereitschaft wurde bereits verkündet,…

IG Holzkraft Vorstand neu gewählt!
IG HolzkraftIm Rahmen der Mitgliedervollversammlung im Sommer 2018 wurde der Vorstand der IG Holzkraft neu gewählt. Im Vorstandsteam befinden sich jetzt:
Hans-Christian Kirchmeier, Vorsitzender des Vorstands
Karl Fiedler, Vorstand
Peter Fercher,…

Sektorkopplung auf allen Ebenen
IG HolzkraftHolzkraftwerke sind ein Musterbeispiel der Sektorkopplung. Aber dabei geht es nicht nur um Strom und Wärme. Die positiven Eigenschaften der Holzkraftwerke reichen weiter, als man denkt.
2 Milliarden kWh Ökostrom haben die österreichischen…

Werden Sie Mitglied!
IG HolzkraftDie IG Holzkraft ist die freiwillige und unabhängige Interessensvertretung der Ökostromerzeuger aus fester Biomasse. Unser wichtigstes Ziel: Sichere Rahmenbedinungen für die österreichischen Holzkraftwerke heute und in der Zukunft! Dazu…

Das Energiebündel
IG HolzkraftÖsterreichweit nutzen über 130 Holzkraftwerke, die im Holz gespeicherte Energie. Die Kraftwerke erzeugen aus dem Rohstoff Holz Ökostrom und erneuerbare Wärme.
2 Milliarden kWh Ökostrom speisen die Holzkraftwerke jährlich ins öffentliche…

Gemeinsam für die Zukunft der Holzkraftwerke
IG HolzkraftLiebe Leserinnen und Leser!
Die IG Holzkraft wendet sich diesmal persönlich an Sie und das hat einen Grund. Der heutige Blogbeitrag dient nicht vorrangig Ihrer Information über Neuigkeiten zum Thema Bioenergie und Holzkraftwerke, sondern…

Tag der offenen Heizwerke
IG HolzkraftAm 26.10.2018 (Nationalfeiertag) findet der österreichweite Tag der offenen Heizwerke statt.
Mit der vor kurzem präsentierten österreichischen Klima- und Energiestrategie #mission2030 ist nun der beste Zeitpunkt, um auch die regionale…

02.07.2018: Vienna Forum on the European Energy Transition
AllgemeinGemeinsam mit der European Renewable Energies Federation organisiert der Dachverband Erneuerbare Energien Österreich mit Unterstützung des European Forum for Renewable Energy Sources und der Europäischen Kommission das Symposium Vienna Forum…

Das Naturtalent
IG HolzkraftNach den Ozeanen ist der Wald der größte CO2-Speicher der Erde. Um dieses Naturwunder auch für zukünftige Generationen zu erhalten, muss der Wald gepflegt werden und jede Nutzung nachhaltig erfolgen.
Ein großer Teil von Österreich ist…

Stellungnahme zur Klima- und Energiestrategie
IG HolzkraftAm 08. Mai 2018 endete die Frist für allgemeine Stellungnahmen und Anmerkungen zur neuen Klima- und Energiestrategie. Die IG Holzkraft hat die Möglichkeit genutzt sich mit sachlicher Kritik in die Diskussion einzubringen.
Grundsätzlich…

#mission2030
IG HolzkraftUnter dem Hashtag #mission2030 wurde am 03. April 2018 in der Wirtschaftsuniversität Wien die Klima- und Energiestrategie der Österreichischen Bundesregierung vorgestellt. Die präsentierte Strategie ist ein erster Entwurf, der jetzt in einen…

Welser Erklärung zur Holzenergie
IG HolzkraftAm 02.03.2018 überreichte Rudolf Freidhager als Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbands Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger auf der Energiesparmesse in Wels die Welser Erklärung zu Holzenergie. 13 Organisationen, darunter…

Gut aufgestellt für die Energiewende: Bioenergie an der Holzforschung Austria
IG HolzkraftUm die in Paris vereinbarten Klimaziele erreichen zu können, ist die Nutzung von nachhaltig verfügbaren Biomasseressourcen ein Gebot der Stunde. Biomasse ist eine tragende Säule der dringend notwendigen Energiewende! Die Nutzung von fester…

Die Zukunft der Holzkraftwerke
IG HolzkraftIm Jahr 2002 verabschiedete der Österreichische Nationalrat das erste Ökostromgesetz. Um einen stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, wurde damals, wie vielerorts in Europa, auf ein Fördersystem mit fixen Einspeisetarifen…

Ein neuer Stil für erneuerbare Energien
IG HolzkraftDer letzte Abschnitt des Regierungsprogramms 2017-2022 der ÖVP-FPÖ-Koalition ist dem Bereich Standort und Nachhaltigkeit zugeordnet und behandelt das Thema Energie. Auf sechs Seiten werden die Pläne der Regierung für Österreichs zukünftiges…

Frohe Weihnachten!
IG Holzkraft
Die IG Holzkraft wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

LK-Klartext: "Wer Ökostrom abdreht, dreht Atomstrom auf"
IG HolzkraftDie Veranstaltung LK-Klartext der Landwirtschaftskammer Österreich fand dieses Jahr in der Steiermark statt und stand unter dem Motto "Wer Ökostrom abdreht, dreht Atomstrom auf".
In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurde auf die Bedeutung…

Das war der 20. Österreichische Biomassetag
IG HolzkraftDer 20. Österreichische Biomassetag fand am 14. und 15. November 2017 in Windischgarsten statt. Das Motto der Veranstaltung war dieses Jahr "Sektorkopplung und Flexibilisierung".
In einer Reihe von Vorträgen wurde die Bedeutung der Biomasse…

Wer Ökostrom abdreht, dreht Atomstrom auf!
IG HolzkraftAnlagen zur Erzeugung von Strom aus fester Biomasse leisten heute in Österreich bereits einen sehr wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung.

Willkommen auf der Homepage der IG Holzkraft
IG Holzkraft / WillkommenDamit Sie sich von Anfang an zurechtfinden, möchten wir Sie gleich mit ein paar Informationen versorgen.
Sie erreichen uns unter:
M: office@ig-holzkraft.at
T: +43 1 717 28-976


Ausgabe 42: Carbon Removal Certification Framework (CRCF)
Holzkraft recherchiertWarum Europa gemeinsame Regeln für CO₂-Entnahmen schafft
CO₂-Entnahmen rücken in der europäischen Klimapolitik zunehmend in den Fokus. Die Europäische Union will bis 2050 klimaneutral werden, dafür müssen die Treibhausgasemissionen weitgehend sinken. Ergänzend müssen jene Emissionen, die sich auch langfristig kaum vermeiden lassen, durch die Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre ausgeglichen werden. Mit dem Bedarf an CO₂-Entnahmen wächst auch die Zahl der Verfahren und Projekte, die der Atmosphäre CO₂ entziehen oder biogenen Kohlenstoff langfristig speichern.
Bislang werden CO₂-Entnahmen und Kohlenstoffspeicherungen nach unterschiedlichen freiwilligen Standards berechnet und zertifiziert. Für ihre klimapolitische und wirtschaftliche Nutzung ist daher ein verlässlicher Nachweis entscheidend: Welche Menge CO₂ wurde tatsächlich zusätzlich entnommen und wie lange bleibt der Kohlenstoff gespeichert?
Mit dem Carbon Removals and Carbon Farming Certification Framework, kurz CRCF, hat die Europäische Union dafür erstmals einen gemeinsamen freiwilligen Zertifizierungsrahmen geschaffen.
Diese Ausgabe von Holzkraft recherchiert erläutert, welche Tätigkeiten das CRCF erfasst, wie die Zertifizierung funktioniert, wo die Umsetzung aktuell steht und welche Bedeutung der neue Rahmen für Holzkraftwerke haben kann.
Welche Tätigkeiten das CRCF erfasst
Für die Einordnung des CRCF ist zunächst wichtig, Emissionsminderung und CO₂-Entnahme auseinanderzuhalten. Wird Strom oder Wärme aus nachhaltiger Biomasse anstelle fossiler Energieträger bereitgestellt, werden fossile Emissionen vermieden. Eine CO₂-Entnahme setzt dagegen voraus, dass CO₂ aus der Atmosphäre aufgenommen und der darin enthaltene Kohlenstoff gespeichert wird.
Das CRCF erfasst drei Tätigkeitsbereiche: dauerhafte CO₂-Entnahmen, Carbon Farming und die Speicherung von Kohlenstoff in Produkten. Da sich diese Tätigkeiten in ihrer Klimawirkung, der Dauer der Speicherung und dem Risiko einer späteren Freisetzung unterscheiden, werden sie nach eigenen Methoden bewertet und in getrennten Einheiten ausgewiesen.
Dauerhafte CO₂-Entnahmen
Dauerhafte CO₂-Entnahmen entziehen der Atmosphäre CO₂ und speichern den darin enthaltenen Kohlenstoff unter normalen Bedingungen über mehrere Jahrhunderte. Seit Mai 2026 gelten dafür europäische Zertifizierungsmethoden für drei Verfahren.
Bei Direct Air Capture with Carbon Storage, kurz DACCS, wird CO₂ unmittelbar aus der Umgebungsluft abgeschieden, transportiert und dauerhaft geologisch gespeichert.
Bei Biogenic Emissions Capture with Carbon Storage, kurz BioCCS, wird biogenes CO₂ aus einem Produktionsprozess abgeschieden, transportiert und dauerhaft geologisch gespeichert. Der enthaltene Kohlenstoff wurde zuvor beim Wachstum der eingesetzten Biomasse aus der Atmosphäre aufgenommen.
Bei Biochar Carbon Removal, kurz BCR, wird Biomasse thermochemisch umgewandelt. Ein Teil des biogenen Kohlenstoffs verbleibt in der erzeugten Pflanzenkohle. Die dauerhafte Speicherung erfolgt durch ihre Anwendung auf Böden oder ihre Einbindung in dafür zugelassene Materialien.
Die drei Verfahren unterscheiden sich technisch deutlich. Für alle gilt jedoch derselbe Grundsatz: Zertifiziert wird nur die nachgewiesene Nettoentnahme.
Carbon Farming
Carbon Farming umfasst Tätigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft. Sie können zusätzlichen Kohlenstoff in Böden oder Biomasse speichern oder Treibhausgasemissionen aus Böden verringern. Beim Aufbau zusätzlicher Kohlenstoffvorräte liegt eine zeitlich begrenzte CO₂-Entnahme vor. Die Verringerung von Bodenemissionen ist dagegen eine Emissionsminderung und wird im CRCF gesondert ausgewiesen.
Die Europäische Kommission hat im Juli 2026 erste Methoden für landwirtschaftliche und agroforstwirtschaftliche Tätigkeiten auf Mineralböden, die Wiedervernässung und Wiederherstellung von Mooren und anderen organischen Böden sowie Aufforstung beschlossen. Der delegierte Rechtsakt muss noch die Prüfung durch das Europäische Parlament und den Rat durchlaufen.
Kohlenstoffvorräte in Böden und Wäldern können durch Feuer, Trockenheit, Schädlingsbefall oder eine veränderte Bewirtschaftung wieder abnehmen. Für Carbon Farming gelten deshalb eigene Überwachungszeiträume und Regeln für den Umgang mit einer späteren Freisetzung.
Kohlenstoffspeicherung in Produkten
Das CRCF soll künftig auch die Menge an Kohlenstoff zertifizieren, die in einem konkreten Produkt oder Gebäude für mindestens 35 Jahre gespeichert bleibt. Voraussetzung sind eine Berechnung nach der europäischen Methode, eine unabhängige Prüfung und die Überwachung der Speicherung über den festgelegten Zeitraum.
Die konkrete Zertifizierungsmethode liegt mit Stand Ende Juli 2026 noch nicht vor. Die Europäische Kommission arbeitet zunächst an einer Methode für Gebäude und räumt dabei Bauprodukten aus Holz und anderen biogenen Rohstoffen Priorität ein. Welche Gebäude, Bauteile und Nachweise im Einzelnen erfasst werden, steht daher noch nicht abschließend fest.
Was aus einer gespeicherten Tonne eine zertifizierte Tonne macht
Das CRCF zertifiziert weder eine Technologie pauschal noch ein Unternehmen als Ganzes. Gegenstand der Zertifizierung ist eine klar abgegrenzte Tätigkeit und die dadurch erreichte Nettoentnahme, Speicherleistung oder Verringerung von Bodenemissionen.
Bei einer dauerhaften CO₂-Entnahme wird zunächst ermittelt, welche Menge CO₂ durch die Tätigkeit abgeschieden und gespeichert wird. Davon werden die Treibhausgasemissionen abgezogen, die bei ihrer Umsetzung entstehen. Dazu zählen je nach Verfahren der Energiebedarf der Abscheidung, die Aufbereitung des CO₂, der Transport und die Speicherung. Auch die Entwicklung ohne das Projekt, die sogenannte Baseline, fließt in die Berechnung ein.
Scheidet eine Anlage beispielsweise 100.000 Tonnen biogenes CO₂ ab, entstehen daraus nicht automatisch 100.000 zertifizierte Einheiten. Verursachen Abscheidung, Aufbereitung, Transport und Speicherung Emissionen von insgesamt 20.000 Tonnen CO₂-Äquivalent und beträgt die Entnahme in der Baseline null, verbleibt eine Nettoentnahme von 80.000 Tonnen. Nur diese Menge kann zertifiziert werden.
Neben der Quantifizierung gelten drei weitere Qualitätsanforderungen. Die Tätigkeit muss zusätzlich sein und über bestehende gesetzliche Verpflichtungen hinausgehen. Die Speicherung muss für den vorgesehenen Zeitraum überwacht und abgesichert werden. Hinzu kommen Nachhaltigkeitsanforderungen, die je nach Verfahren unter anderem Biodiversität, Böden, Wasser, Ressourcennutzung und den Einsatz von Biomasse betreffen.
Vom Projekt zur zertifizierten Einheit
Für die Zertifizierung reichen Projektbetreiber einen Antrag bei einem von der Europäischen Kommission anerkannten Zertifizierungssystem ein. Die konkrete Prüfung übernimmt eine unabhängige Zertifizierungsstelle. Sie prüft, ob das Projekt die Anforderungen der jeweiligen CRCF-Methode erfüllt und welche Entnahme oder Speicherleistung tatsächlich erreicht wurde.
Erst für die bestätigte Menge können Einheiten ausgestellt werden. Sie werden in einem Register erfasst, damit ihre Zuordnung und Verwendung nachvollziehbar bleiben und dieselbe Leistung nicht mehrfach zertifiziert wird. Bis zum Aufbau des gemeinsamen Unionsregisters führen die anerkannten Zertifizierungssysteme eigene Register.
Wo die Umsetzung aktuell steht
Die CRCF-Verordnung gilt seit Dezember 2024. Ende 2025 folgten die Regeln für Zertifizierungssysteme, Zertifizierungsstellen und Prüfungen. Die Methoden für DACCS, BioCCS und Biochar Carbon Removal gelten seit Mai 2026. Damit sind die rechtlichen und methodischen Grundlagen für die Zertifizierung der ersten dauerhaften CO₂-Entnahmen vorhanden.
Der praktische Zertifizierungsbetrieb befindet sich jedoch noch im Aufbau. Mit Stand Ende Juli 2026 prüft die Europäische Kommission fünf Anträge auf Anerkennung als CRCF-Zertifizierungssystem. Für keines der Systeme ist bislang eine abgeschlossene Anerkennung ausgewiesen. CRCF-Einheiten können erst über ein anerkanntes System ausgestellt werden.
Auch die Methodenentwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Die ersten Carbon-Farming-Methoden wurden im Juli 2026 beschlossen, sind aber noch nicht in Kraft. Für die Speicherung von Kohlenstoff in Produkten steht die konkrete Methode weiterhin aus.
Was das CRCF für Holzkraftwerke bedeutet
Für Holzkraftwerke liegen die konkreten Anknüpfungspunkte bei BioCCS und, abhängig von der eingesetzten Anlagentechnik, bei Biochar Carbon Removal.
Bei Biochar Carbon Removal wird Biomasse thermochemisch umgewandelt. Ein Teil des biogenen Kohlenstoffs verbleibt in der erzeugten Pflanzenkohle. Zertifiziert wird die dauerhaft gespeicherte Kohlenstoffmenge nach Abzug der Emissionen aus Herstellung, Transport und Anwendung. Die CRCF-Methode knüpft damit vor allem an Pyrolyse- und Vergasungsanlagen an, in denen Pflanzenkohle bereits erzeugt wird. Der Markt für die zugehörigen CO₂-Entnahmeeinheiten befindet sich jedoch noch im Aufbau. Nachfrage, Preise und längerfristige Abnahmeverträge sind bislang nur begrenzt abgesichert.
Bei BioCCS wird biogenes CO₂ aus dem Abgas abgeschieden, transportiert und dauerhaft geologisch gespeichert. Das Verfahren kommt vor allem für größere Verbrennungsanlagen mit entsprechend hohen biogenen CO₂-Mengen infrage. Zertifiziert wird die Nettoentnahme nach Abzug der Emissionen aus Abscheidung, Aufbereitung, Transport und Speicherung.
Für die Umsetzung von BioCCS braucht es neben der Abscheidungsanlage eine vollständige Transport- und Speicherinfrastruktur. Der zusätzliche Strom- und Wärmebedarf beeinflusst außerdem den Anlagenbetrieb und die Höhe der zertifizierbaren Nettoentnahme. Für größere Verbrennungsanlagen bleibt BioCCS daher an Voraussetzungen gebunden, die derzeit vielerorts noch nicht vorhanden sind.
Biochar Carbon Removal knüpft somit an bereits eingesetzte Pyrolyse- und Vergasungstechnik an, während sich der Markt für die zertifizierten Entnahmen erst entwickelt. BioCCS kann größere CO₂-Mengen erfassen, setzt aber den Aufbau einer durchgängigen Infrastruktur von der Abscheidung bis zur geologischen Speicherung voraus.
Vom Nachweis zum wirtschaftlichen Wert
Eine CRCF-Einheit bestätigt, dass eine Entnahme oder Speicherleistung nach einer gemeinsamen europäischen Methode berechnet, unabhängig geprüft und eindeutig registriert wurde. Damit lässt sich die Leistung gegenüber Käufern sowie öffentlichen Förder- und Beschaffungsinstrumenten nachweisen.
Ein Erlös entsteht, wenn ein Käufer für die Einheit zahlt oder ein öffentliches Instrument die zertifizierte Entnahme vergütet. Das CRCF legt weder einen Preis noch eine Abnahmeverpflichtung fest. Das Zertifikat schafft die Voraussetzung für die Vermarktung, aber noch keinen Markt.
Den Einnahmen stehen die Investitions- und Betriebskosten des jeweiligen Verfahrens gegenüber. Bei Biochar gehören dazu unter anderem die Bereitstellung und Aufbereitung der Biomasse, die thermochemische Umwandlung, die Qualitätssicherung sowie Transport und Anwendung der Pflanzenkohle. Bei BioCCS fallen zusätzlich die Kosten der CO₂-Abscheidung, Aufbereitung, des Transports und der geologischen Speicherung an.
Ein Projekt ist wirtschaftlich tragfähig, wenn die über seine Laufzeit gesicherten Erlöse diese Kosten und die Projektrisiken decken. Maßgeblich sind daher der Preis je Einheit, die vertraglich gesicherte Abnahmemenge und die Laufzeit des Abnahmevertrags.
Die Europäische Kommission baut derzeit einen freiwilligen CRCF Buyers’ Club auf. Er soll Anbieter und Käufer zusammenbringen und die Prüfung von Projekten sowie Vertragsabschlüsse unterstützen. Die Kaufentscheidung verbleibt bei den beteiligten Käufern.
CRCF und EU-ETS
Das CRCF und der EU-Emissionshandel erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Das CRCF legt fest, wie eine CO₂-Entnahme berechnet, geprüft und zertifiziert wird. Der EU-ETS regelt die Verpflichtung erfasster Anlagen, für ihre fossilen Emissionen Emissionsberechtigungen abzugeben.
Eine CRCF-Einheit ist daher keine ETS-Emissionsberechtigung. Ihre Zertifizierung verringert nach geltendem Recht nicht automatisch die Abgabepflicht einer Anlage.
Die Europäische Kommission hat im Juli 2026 vorgeschlagen, zertifizierte dauerhafte Entnahmen aus BioCCS und DACCS künftig mit dem EU-ETS zu verbinden. Der Vorschlag wird in einem eigenen Gesetzgebungsverfahren behandelt. Das CRCF schafft den Qualitätsnachweis. Der EU-ETS regelt gesondert, ob und wie zertifizierte Einheiten im Emissionshandel verwendet werden können.
Was für Betreiber jetzt entscheidend wird
Für dauerhafte CO₂-Entnahmen liegen erstmals gemeinsame europäische Methoden vor. Damit ist geregelt, wie die Entnahme berechnet und nachgewiesen werden muss. Für konkrete Projekte bleiben jedoch technische, infrastrukturelle und wirtschaftliche Fragen zu lösen.
Bei Biochar entscheidet die Verbindung aus geeigneter Anlagentechnik, gesicherter Biomassebasis, Wärmenutzung und einem zulässigen Verwendungsweg für die Pflanzenkohle. Bei BioCCS müssen Abscheidung, Transport und geologische Speicherung als durchgängige Kette verfügbar sein.
Das CRCF liefert für beide Wege den gemeinsamen Qualitätsnachweis. Welche Rolle sie für einzelne Holzkraftwerke einnehmen können, hängt von der jeweiligen Anlagentechnik, dem Standort und den langfristig gesicherten Erlösen ab.
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